Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit da herrschte, in einem fernen Land , ohne Berge und ohne Täler, ohne Flüsse und Seen, ohne Wiesen und Felder, ohne Bäume und Stäucher, ohne Wolken und ohne Sonne, nicht trocken und nicht nass, nicht kalt und nicht warm, ein einsamer kahlköpfiger ruhiger, dennoch konsequenter, König. Der edle König, ein wundersamer Mann, in seinem unendlich weiten und voller Träumen und Sehnsüchten umrahmten Land, bewohnte eine unendlich große, fast furchtsame, nicht enden werdende, mit dunkelgrünen Moos und Efeu bewachsene Festung nahmens Forumbium. Dieser König, von allen Untertanen, es waren an die dreissigtausend an der Zahl, verehrt, aber auch gefürchtet, geliebt und geschätzt, bewohnte einen Bereich dieser Festung, die von allem abgeschottet und mit Mauern aus Feuer gesichert war. Die Untertanen, ein Volk aus allen Bezirken des Landes, aus allen Schichten, aus allen Gesellschaften, huldigten dem König stündlich, täglich, das ganze Jahr hindurch ohne unterlaß, mit all ihrem Wissen, Gedanken und Sprachen. Der große König jedoch, ein stämmiger, jung gebliebener, allmächtiger, genoß zwar den Rummel um seine Person, zeigte sein Gesicht jedoch niemals, und verbot auch allen, die Ihn kennen, dieses Geheimnis um seine Gestalt preis zu geben. Die endlose Zeit verging, die getreuen Untertanen des ewigen Landes konnten ihre quälenden Gedanken nicht mehr von dem Bild des Königs lösen, und beschlossen ein Dutzend treue Ritter und Knappen an den Hof des König zu senden. So wurden die Edelleute aufgefordert aus ihrer Mitte tapfere Streiter zu entsenden, die in der Lage waren dem König Stirn zu bieten, und so sein Gesicht zu offenbaren. Es waren die Ritter, Knappen und Burgfräuleins die hier ihre Aufwartung machen. So machten sich die vom edlem Blut geborenen, die tapferen, furchtlosen, und hochwohlgeborenen Ritter, die treuen, anhänglichen, lobenswerten Knappen und die schönen, edlen herrschaftlichen Burgfräuleins, auf dem Weg um das Gesicht des Königs zu bewundern und um ihren Tribut zu zollen. Die Reisenden kamen aus allen Ländern und Bezirken des großen mächtigen Königreiches, weit ab von der Hauptstadt, mit ihren edlen und riesigen, mit vielen Pferden gezogenen, mit all ihrer Habe beladenen Kutschen und Gespannen, diese waren geschmückt mit dem Zeichen des Königs. Einer von ihnen war der edle, hochwohlgeborene, allgegenwärtige, immer schreibende, dichtende, wenig reisende, neugierige, neuling Ritter......

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